Forschungskolleg NRW

Nachhaltige Energiesysteme im Quartier

Blog

22.04.2022 NEQ-Works// Karen Wesely

NEQ-WORKS

KLIMASCHUTZ IN KÖLN - DAS FORSCHUNGSKOLLEG ZU BESUCH IN DER RHEINMETROPOLE

In kleiner Runde ging es für das Forschungskolleg NEQ Anfang April nach Köln. Als erster Tagespunkt stand der Fachaustausch mit Herrn Perez von der Koordinationsstelle Klimaschutz der Stadt Köln an. Im Rahmen einer Präsentation zeigte er eine Reihe von Strategien und Projekten der Rheinmetropole auf, um Emissionen zu reduzieren und Köln in puncto Klimaschutz voranzutreiben. Bei der technischen Diskussion gab er zudem Einblicke in ein von ihm entwickeltes Tool, das den Wärmebedarf der Stadt gebäudescharf abbildet und eine Grundlage für mögliche Einsparungspotenziale darstellt. Im Anschluss an den spannenden Austausch besuchte das Kolleg die Klimastraße. Bei dem Projekt der RheinEnergie und Stadt Köln wurden auf der Neusser Straße im Stadtteil Nippes verschiedene Maßnahmen zur CO2-Einsparung implementiert. Neben der Einbindung lokaler Ladenbesitzer zum klimaschonenden Betrieb ihrer Geschäfte, wurde ein innovatives Mobilitätskonzept umgesetzt. So können Autofahrer mithilfe von Leuchtanzeigen an Straßenlaternen und Schildern einsehen, wie viele Parkplätze noch verfügbar sind. Diese smarten Lösungen führen zu einer deutlich Verkehrsreduzierung und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Nach einer kurzen Stärkung auf der Klimastraße ging es weiter zur Besichtigung der Stegerwaldsiedlung. Im Rahmen des internationalen „GrowSmarter“-Projekts wurde die 1953 erbaute Siedlung von der DEWOG und dem Energieversorger RheinEnergie vollständig saniert und die Wärmeversorgung von Gaszentral- und Zentralheizungen auf elektrische Luftwärmepumpen, betrieben durch eigens erzeugten Solarstrom, umgestellt. Herr Remacly von der RheinEnergie übernahm die Führung des Quartiers und gab Einblicke in die Initiation sowie Umsetzung des Projekts. So ging er ausführlich auf die technische Ausgestaltung ein und ermöglichte eine Besichtigung der Heizungsanlagen in den Gebäuden sowie der Batteriespeicher für den vor Ort erzeugten Solarstrom. Neben den technischen Feinheiten berichtete er zudem von der Kommunikation sowohl zu Beginn als auch während der Umsetzung des Projekts. Dabei wies er auf verschiedene Hemmnisse sowie Treiber bei den Mietern*innen hin und zeigte auf, welche Marketingmaßnahmen und Kanäle zur Aktivierung genutzt wurden. Der Ausklang des Tages fand – wie sollte es anders sein – in entspannter Atmosphäre bei einem Glas Kölsch statt. Wir danken Herrn Perez und Herrn Remacly für die interessanten Vorträge sowie den spannenden Fachaustausch!

 

07.03.2022 NEQ-Talks// Anne Graf

NEQ-TALKS

#DBUdigital ONLINE-FORUM "NACHALTIGE MOBILITÄT IM QUARTIER"

Am 23. Februar 2022 haben Anne Graf und Sören Petermann Ergebnisse ihrer Forschung im Online-Forum „Nachhaltige Mobilität im Quartier“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) vorgestellt. Im dreistündigen Forum diskutierten die beiden NEQ-Mitglieder mit anderen Teilnehmenden aus Wissenschaft (Andreas Knie und Anne Klein-Hitpaß), Praxis (Mechtild Stiewe und Doris Bäumer) und Bevölkerung (Tobias Terpoorten) wie umweltverträgliche Mobilität auf Quartiersebene gestaltet werden kann. In einem zentralen Punkt waren sich die Expertinnen und Experten einig: Eine Gleichbereichtigung der Verkehrsmittel kann nur gelingen, wenn die Privilegien des Autos abgebaut werden. Ohne die Privilegien des Autos anzutasten, kann die Mobilitätswende nicht vorankommen. Zudem wurde von den Forschenden das große Interesse der Bevölkerung am Thema Mobilität betont. Frau Klein-Hitpaß beobachtete, dass der Leidensdruck der Menschen noch nie so hoch war. Das Gelegenheitsfenster für Veränderungen und Maßnahmen sei nun dar. Dazu forderte Herr Terpoorten mutige Entscheidungen der Politik, um nicht nur die Mobilität neu zu gestalten, sondern damit einhergehend, die Städte der Zukunft lebenswert zu machen.

Die Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann im YouTube-Kanal der DBU angeschaut werden.

 

17.02.2022 NEQ-Talks// Dione Hernández Galvis und Christian Tommessen

NEQ-TALKS ZUM THEMA "EFFIZIENZSTEIGERUNG & DEKARBONISIERUNG IN DER WÄRMEVERSORGUNG AKTUELL - TECHNIKEN, INVESTITIONEN, BETRIEBSKOSTEN UND FÖRDERPROGRAMME"

PRAXISEINBLICKE VON UND DISKUSSION MIT THORSTEN COß, GESCHÄFTSFÜHRER AVU SERVICEPLUS

Im Rahmen unseres Graduiertenkollegs NEQ kommt dem Praxisbezug eine hohe Bedeutung zu. Denn im Zuge der Fortsetzung des Vorgängerkollegs EEQ soll unser Forschungsfokus näher auf der Umsetzung von Geschäftsmodellen für die Energiewende liegen. In diesem Kontext freuten wir uns sehr, dass Herr Thorsten Coß von der AVU Serviceplus aus Gevelsberg uns beim NEQ Talks am 17. Februar 2022 praxisnahe Einblicke in aktuelle Planungs- und Realisierungsprozesse unterschiedlicher Energieeffizienz- und Energieversorgungsprojekte vor dem Hintergrund technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher, ökologischer sowie sozialer Fragestellungen gab. Im Anschluss gab es eine lebhafte Debatte aller anwesenden kollegsinternen und -externen ProfessorInnen, ExpertInnen und KollegiatInnen. Nachfolgend werden einige Erkenntnisse des Termins kurz geschildert.

Während die grundsätzliche Notwendigkeit der Effizienzsteigerung und die Verringerung der Energieverbräuche bei der Beheizung und Warmwassererzeugung von Bestandsgebäuden mit ihren individuellen nutzerabhängigen Anforderungen völlig unstrittig sind, gestalten sich konkrete Umsetzungen nachhaltiger Gebäude- und Energiekonzepte sehr komplex. In Abgrenzung zu vereinzelten Pilotprojekten fehlen in der breiten Anwendung wirklich funktionale und praktikable Ansätze sowie standardisierte Lösungen, die für die betroffenen Stakeholder nachvollziehbar sowie wirtschaftlich nachhaltig sind und damit die Angst vor Investitionsentscheidungen nehmen. Darüber hinaus resultiert aus technischen Restriktionen der Sanierung im Bestand die Notwendigkeit einer weitreichenden Dekarbonisierung der Energieträger, die zukünftig in der Wärmeversorgung eingesetzt werden müssen. In dicht besiedelten Quartieren eignen sich entsprechend modernisierte Wärmenetze auch dann, wenn keine Sanierungsmaßnahmen an Bestandsgebäuden vorgenommen werden können oder dürfen. Im ruralen Raum stellen Wärmepumpen eine Schlüsseltechnologie dar, wo jedoch energetische Sanierungen vorab durchzuführen sind. Schlussendlich spielt die Sozialverträglichkeit im Zuge solch kapitalintensiver Transformationen der (dezentralen) Wärmeversorgung eine wesentliche Rolle. Kommunale Wärmepläne, wie sie bereits in den Bundesländern Hamburg oder Baden-Württemberg gesetzlich verpflichtend sind, können hierbei eine Abhilfe sein, um den Spagat zwischen ökologisch nachhaltigen und für alle Beteiligten ökonomisch vertretbaren Versorgungslösungen zu schaffen.

Der nächste Termin für unser NEQ-Talks ist am 23. Juni2022 um 18:00 Uhr erneut im digitalen Format via Zoom. Weitere Informationen sowie die Einwahldaten zur Veranstaltung werden wie üblich auf unserer Homepage bekanntgegeben.

10.02.2022 NEQ-Works-Session// Dione Hernández Galvis

NEQ-WORKS

KARRIEREWEGE, THEMENFELD POLITIKBERATUNG

Das zweite NEQ-Work in diesem Jahr fand am 10. Februar 2022 statt. Mit Blick auf die Endphase unseres Projekts konzentrieren wir uns nun auf die Wege, die wir nach dem Ende des Projekts einschlagen werden. Aus diesem Grund begrüßten wir bei diesem Treffen drei Personen, die uns von ihren Erfahrungen mit einer Karriere in der Politikberatung berichteten. Nach der Erörterung einiger interner und organisatorischer Punkte im Hinblick auf die anstehenden Aufgaben und Aktivitäten des Projekts, konnten wir Herrn Manfred Rauschen, Herrn Dr. Marcus Greve und Frau Andrea Pfeiffer (geb. Wagner) begrüßen.

Herr Manfred Rauschen, Diplom-Volkswirt und geschäftsführender Gesellschafter der Öko-Zentrum NRW GmbH, erzählte von seinen Erfahrungen, beginnend mit seinem Studium und seiner Tätigkeit bei der Stadt Hamm, die ihn zu seiner jetzigen Position geführt hat, sowie seiner Tätigkeit als Gesellschafter in verschiedenen Unternehmen, darunter zwei japanische Firmen. Herr Rauschen konzentrierte sich auch auf die Erläuterung des Verhältnisses und der Balance zwischen Arbeit und Privatleben sowie auf die Bedeutung der Förderung von Interaktion und Harmonie unter seinen Mitarbeitern, was zu höherer Leistung und allgemeiner Zufriedenheit führt.

Anschließend berichtete Herr Dr. Marco Greve, Wirtschaftsingenieur mit dem Schwerpunkt Europäisches Energiemanagement der TU Dortmund und derzeitiger Geschäftsführer der ef.Ruhr GmbH, neben der Erläuterung der chronologischen Entwicklung seines Werdegangs auch über die Hauptaufgaben seiner derzeitigen Tätigkeit. Anschließend erläuterte Dr. Greve etwas ausführlicher, was ihn sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld motiviert und welche Persönlichkeitsmerkmale er nicht nur bei sich selbst, sondern auch bei anderen am meisten schätzt. Er erklärte, wie er das Gleichgewicht zwischen der Bedeutung, die er seiner Familie und seinem Team beimisst, findet und wie die Fähigkeit, jede Herausforderung als Chance zu sehen, ihn auf seinem beruflichen Weg voranbringt.  Und das alles, ohne sportliche Aktivitäten, Reisen und zwischenmenschliche Kontakte zu vernachlässigen.

Am Nachmittag empfingen wir dann Frau Andrea Pfeiffer (geb. Wagner), die derzeit als Referentin im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen tätig ist. Frau Wagner ist bekannt für ihre Arbeit an der Konzeption und dem Aufbau des Forschungskollegs, bevor sie ihren jetzigen Berufsweg eingeschlagen hat. Frau Wagner berichtete über ihre Erfahrungen mit der Arbeit im Ministerium sowie über die Vor- und Nachteile, die diese Arbeit mit sich bringen kann. Sie erwähnte auch einige der Herausforderungen, mit denen sie in ihrem Berufs- und Privatleben konfrontiert war, und erläuterte, dass die Entscheidungen, die sie im Laufe ihres Lebens getroffen hat, die richtigen für ihren speziellen beruflichen Weg waren.

Auf jeden der Vorträge folgte eine lebhafte Fragerunde der Doktoranden, die sich vor allem dafür interessierten, welche Eigenschaften die Vortragenden bei ihren Mitarbeitern suchen und wie es möglich ist, durch die Wahl eines dieser Wege in der Zukunft ein Gleichgewicht zwischen Privat- und Berufsleben zu finden. Die Fragerunde diente auch dazu, den Referenten ein Feedback darüber zu geben, welche Dinge für die Doktoranden bei der Suche nach einem Arbeitgeber und beim Berufseinstieg in einem bestimmten Bereich wichtig sind.

Wir danken den Referenten, dass sie sich Teil ihrer wertvollen Zeit genommen haben, um uns ihren interessanten Lebensweg zu schildern und uns Klarheit darüber zu verschaffen, was die Zukunft für uns bereithalten könnte, wenn wir uns entscheiden, in ihre Fußstapfen zu treten.

Mit großer Vorfreude bereiten wir uns auf unser nächstes NEQ-Work zum Thema Karrierewege vor, das am 10. März 2022 stattfinden und sich mehr auf eine Karriere in der öffentlichen Verwaltung konzentrieren wird.

18.11.2021 NEQ-Talks// Beitrag von Simon Slabik

NEQ-TALKS

DAS GRÜNE DORF IN KÖLN-CHORWEILER

Am 18. November 2021 fand die bereits fünfte Veranstaltung NEQ-Talks-Reihe statt. Im Fokus stand dieses Mal das „grüne Dorf“ in Köln-Chorweiler, das von Architekt:innen der APG Architekten- und Planergemeinschaft Cornelia Franz, Bernd Krömmelbein und Muharrem Pasli vorgestellt wurde.

Der Impulsvortrag wurde mit einer Beschreibung der historischen Stadtentwicklung in Köln und Köln-Chorweiler eingeleitet. Wesentliche Merkmale des Stadtviertels und die Bevölkerungsentwicklung sowie -struktur wurden dabei in den Zusammenhang gebracht. Nachdem die städtebaulichen Rahmenbedingungen präsentiert wurden, konnten die Vortragenden auf die Vielzahl von Themenschwerpunkten im Projekt eingehen. Neben Mobilitätsaspekten, Versorgungs- und Pflegeeinrichtungen sowie dem Energieversorgungskonzept wurde weiterführend die bauliche und energetische Qualität des Gebäudes vorgestellt. Das terrassierte Gebäude schafft eine große Fläche für gemeinschaftliches Urban Gardening und bringt so die Bevölkerung des Quartiers zusammen.

Im Anschluss an den Impulsvortrag wurden über die vorgestellten Themenbereiche ausführlich diskutiert. Der direkte Bezug zur Umsetzung in Verbindung mit wissenschaftlichen Ansätzen und Überlegungen waren hierbei zentrales Element. Wir bedanken und ganz herzlich bei den Vortragenden für die spannenden Einblicke in das Projekt und den Teilnehmer:innen für den angeregten Austausch.

17.11.2021 NEQ-Talks// Beitrag von Lisa Taruttis

NEQ-TALKS

DIE SOMMERPAUSE IST VORBEI - NEQ TALKS IST ZURÜCK!

Am 28. Oktober 2021 ging unsere NEQ Talks Reihe mit dem Titel „Entwicklung einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung für Städte und Kommunen“ in die nächste Runde. Eingeladen wurden drei Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis: Jana Rasch von der Entwicklungsagentur Region Heide, Ilka Hoffmann von der FH Westküste sowie Anne Nieters vom Fraunhofer IFAM. Alle drei arbeiten in verschiedenen Arbeitsbereichen im Projekt QUARREE100 mit, welches im Mittelpunkt der drei Impulsvorträge stand!

Jana Rasch eröffnete die Runde mit einem Überblick über das Projekt. Ziel eines resilienten Energiesystems ist u.a. die Gewährleistung der regionalen Versorgungsstabilität – auch in Extremsituationen und anderen Unsicherheiten. Da dies im Konflikt mit einer rein effizienzgetriebenen Lösung stehen kann, soll im Projekt QUARREE100 in der Region Heide die optimale Balance zwischen Energieeffizienz und Versorgungssicherheit identifiziert und modelliert werden. Anschließend berichtete Ilka Hoffmann von rechtlichen Rahmenbedingungen und Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Anne Nieters gab zu guter Letzt einen Einblick in regionalökonomische Effekte, die in der Region Heide durch die Umsetzung des Projekts generiert werden können.

Insgesamt gab es viele interessante Einblicke in das Projekt, sowohl was die wissenschaftliche und theoretische Grundlage betrifft als auch bezüglich der Umsetzung inklusive immer wieder auftretender Schwierigkeiten. Wir bedanken uns bei den drei Referentinnen für die spannenden Vorträge und den Teilnehmer:innen für eine angeregte Diskussion im Anschluss!

30.09.2021 NEQ-Works// Beitrag von Christian Thommessen

NEQ-WORKS-SESSION 30.09.2021

GEMEINSAME ZUKUNFTSPLÄNE

Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie fand unser NEQ-Works am Donnerstag erneut im digitalen Format statt. Es wurden verschiedene organisatorische Themen sowie Inhalte besprochen und erarbeitet. Unter anderem stimmten wir einen Termin für eine gemeinsame Fortbildung zur weiteren Karriereplanung ab. Auch legten wir für Anfang Mai kommenden Jahres ein neues Zeitfenster für unsere Exkursion nach Kopenhagen fest. Außerdem wurden wir vom Wirtschaftsverband IHK im Dezember dieses Jahres zur Tagung „intelligente Gebäude“ in Dortmund eingeladen, wo in einer Session relevante Beiträge der Kollegiat*innen im Petscha-Kutscha-Vortragsstil präsentiert werden.
 

Wir alle freuen uns, dass diese Tätigkeiten – Stand heute – wieder als Präsenztermine geplant sind. Hoffentlich bleiben dies nicht die letzten Möglichkeiten für den inter- und transdisziplinären Austausch in persona. Unser großes Dankeschön gilt an dieser Stelle gilt dem Landesministerium, dass unseren Antrag auf Projektverlängerung genehmigt hat und somit die Weichen für die weiteren Schritte bezüglich einer fachgerechten Dissemination gestellt hat. Apropos Dissemination: im NEQ-Works erarbeiteten wir einen Gliederungsentwurf für uns abschließendes Arbeitsbuch, das rechtzeitig mit Ende des Kollegs erscheinen soll. Neben Beiträgen der Doktorand*innen, in denen die unterschiedlichen Dissertationen geteasert werden sollen, sind diverse Inhalte der Professor*innen und Expert*innen unseres Praxisbeirats vorgesehen.

28.09.2021 NEQ-Works// Beitrag von Karen Weseley

NEQ-WORKS

"ENERGIEDIENSTLEISTUNGEN IM QUARTIER" -
7. DIENSTLEISTUNGSTAGUNG IN ROSTOCK UND BEST POSTER AWARD

Vom 9. bis zum 10. September 2021 fand die siebte Dienstleistungstagung in Rostock statt. Unter dem Titel „Energiedienstleistungen im Quartier – Eine Untersuchung des Entscheidungsprozesses privater Hauseigentümer zur Teilnahme an energieeffizienten Nutzungsmodellen“ gab Karen Wesely im Rahmen einer Poster-Präsentation Einblicke in die Forschungsergebnisse ihrer aktuellen Studie.

Die Implementierung quartiersbezogener, energieeffizienter Nutzungsmodelle, wie Nah- oder Fernwärme, stellt die Dienstleister vor zahlreiche Herausforderungen. In diesem Kontext müssen sich Energieberater*innen sowie Contractor mit unterschiedlichen Bedürfnissen der Eigenheimbesitzer*innen auseinandersetzen und Interessen harmonisieren. Ein tiefergehender Einblick in den Entscheidungsprozess zum Anschluss an ein Nah-/Fernwärmenetz ist dabei essenziell, um Treiber sowie Hemmnisse zu identifizieren und zielgenau zu adressieren. In diesem Zuge konnten insbesondere Abhängigkeitsbedenken der privaten Hausbesitzer*innen hinsichtlich des „Supplier Lock-Ins“, technischer Natur aber auch Wahrnehmungsverzerrungen offengelegt werden. Zudem wurden entsprechende Handlungsempfehlungen für Dienstleister abgeleitet und Implikationen zur Adressierung der Hemmnisse von Eigenheimbesitzer*innen vorgestellt.

Der Beitrag wurde abschließend mit dem Best Poster Award ausgezeichnet. Vielen Dank für den spannenden Austausch und schönen Ausklang bei Sonnenuntergang am Rostocker Hafen!

26.04.2021 NEQ-Works// Beitrag von Antonia Stratmann, Mona Treude, Sina Diersch und Anne Graf

NEQ-TALKS

AUFTAKTVERANSTALTUNG UNSERER NEUEN DIGITALEN GESPRÄCHSRUNDE

Am 18.3.2021 führten wir ein, in unsere neue digitale Gesprächsrunde – NEQ Talks. Wir nutzen die Corona-Pandemie, um uns digital mit Expert:innen aus unterschiedlichen Themenfeldern auszutauschen und zu vernetzen. Dieses Format steht sowohl den Kollegiaten des Forschungskollegs NRW – Nachhaltige Energiesysteme im Quartier- offen, als auch der interessierten Öffentlichkeit. Von jeweils 18.00 Uhr bis 19:30 Uhr werden wir in den kommenden Monaten, Expert:innen einladen und mit Ihnen in einen Dialog rund um die Themen Nachhaltige Energiesysteme im Quartier, treten.

 

Unsere ersten Gäste, Exptert:innen in dem Bereich Beteiligung und Partizipation in der Energiewende, Dr. Sonja Knobbe und Dr. Jan-Hendrik Kamlage vom Centrum für Umweltmanagement, Ressourcen und Energie (CURE) an der Ruhr-Universität Bochum, berichteten von Ihren Erfahrungen und Forschungsbereichen in diesen spannenden und wichtigen Themen. Zunächst gaben die beiden Referent:innen einen Einblick in ihre Projekte und Forschungsarbeiten. Wir erfuhren, dass die Partizipation in der Energiewende eine zentrale Rolle spielt, wenn es um die Dimension der Umsetzung geht. Denn für ein Gelingen der Energiewende, als gesamtgesellschaftliches Transformationsprojekt, braucht es bürgerliches Engagement und Partizipation, um Akzeptanz und den Willen zur aktiven Mitgestaltung, bspw. in Form von Verhaltensänderungen oder finanziellen Aufwendungen zu wecken. Und dazu gibt es zahlreiche und gut erprobte Methoden und Möglichkeiten.

In einer anschließenden regen Diskussionsrunde mit rund 30 Teilnehmenden konnten wir als Doktorand:innen, aber auch die übrigen Besucher des Abends, vertiefende Rückfragen stellen und unser Wissen hinsichtlich partizipativer Modelle und Anwendung vertiefen.

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die beiden Expert:innen!

19.04.2021 NEQ-Works// Beitrag von Lisa Taruttis

NEQ-WORKS-SESSION 15.04.2021

INTERDISZIPLINÄRER AUSTAUSCH ZU DEN PROMOTIONEN

Am Donnerstag, den 15.04.2021 fand unsere bereits dritte NEQ-Works Session statt – pandemiebedingt natürlich mal wieder virtuell! Und auch, wenn wir uns alle mittlerweile an Zoom und Co gewöhnt haben: wir können es kaum erwarten, uns irgendwann in (hoffentlich nicht allzu weit entfernter) Zukunft alle persönlich wiederzusehen! Nach kurzer Besprechung mehrerer organisatorischer Themen, ging es dann auch direkt an die Arbeit.

Stand in der letzten Session noch der Austausch mit Partner:innen aus der Praxis im Vordergrund, so hatten wir – die Doktoranden und Doktorandinnen – in diesem Termin viel Zeit, um uns untereinander über die einzelnen Dissertationen zu unterhalten. Dazu wurden wir, wie auch beim letzten Mal, in verschiedene Kleingruppen aufgeteilt – denn zu dritt oder viert unterhält es sich definitiv besser als im Plenum. Nach etwa einer Stunde gab es eine kurze Kaffeepause, bevor es in die zweite Runde mit neu gemischten Gruppen ging.

In den einzelnen Break Out Sessions haben die Teilnehmer:innen jeweils einen kurzen Einblick in den Stand der Dissertationen gegeben, sodass eine Diskussion über verschiedene Themen entstand. Diskutiert wurde zum Beispiel über Datenquellen und verschiedene Möglichkeiten zur Datenerhebung, ebenso über Methodiken und Software zur Auswertung. Auch Hinweise zu gegebenenfalls hilfreicher Literatur wurden hervorgebracht. Außerdem standen, zumindest in einigen Gruppen, die Zeitpläne der Promotionen im Fokus, denn es läuft zwar überall mehr oder weniger gut, aber Dank der Pandemie definitiv nicht immer nach Plan!

Bei gut einer Stunde Gesprächszeit pro Break Out Session gab es – neben dem interdisziplinären Austausch – zum Glück auch die ein oder andere Minute, um sich einfach mal die Problemchen im Alltag wissenschaftlicher Mitarbeiter:innen während einer Pandemie von der Seele zu reden! Es tat wirklich gut zu hören, dass es den meisten von uns zurzeit ähnlich ergeht und man mit seinen Problemen und auch Sorgen nicht allein dasteht!

Zum Abschluss gab es in großer Runde noch ein einstimmiges positives Feedback an unsere zwei Koordinatorinnen für das gelungene Format zum virtuellen Diskurs! Wir sagen auch an dieser Stelle nochmal Danke Canan und Christine für eure Arbeit und Mühe, uns immer wieder auf verschiedene Arten in den Austausch zu bringen!

23.03.2021 NEQ-Works// Beitrag von Dione Hernández Galvis

NEQ-WORKS-SESSION